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Banklexikon
Ausgabe 2014
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Portefeuilleplanung

Die P hat als primäres Ziel die optimale Zusammensetzung eines Portefeuilles anhand des Zielsystems des Kapitalanlegers. Erster Schritt der P. ist die Festlegung des Zielsystems des Anlegers. Als weitere Schritte folgen die Bestimmung des Gesamtanlagevolumens, die Auswahl der Anlagen und deren Anteil am Gesamtvolumen sowie die dynamische Bestimmung der Zeitpunkte, zu denen die Anlagen ge- oder verkauft werden sollen. Im Rahmen der P. ist eine Mischung der Einzelanlagen so zu gestalten, dass der höchstmögliche Ertrag unter Berücksichtigung der Einzelwahrscheinlichkeiten und der Interdependenz der Anlagen untereinander (Diversifikation) erreicht wird. Somit berücksichtigt die P. nicht nur eine Risikostreuung, sondern auch Diversifikationseffekte. Zur Unterstützung der Entscheidungsfindung wurden zahlreiche Modellansätze entwickelt (z.B. die Portfolio-Selection-Theorie und Portfolio Insurance). Die Anwendung dieser Modelle wird allerdings durch einen sehr umfangreichen Datenbedarf und komplexe Berechnungen erschwert. Daher wird die P. insbesondere von Banken im Rahmen der Vermögensverwaltung (Vermögensverwaltung durch Banken) und der Anlageberatung angeboten. Inzwischen gibt es aber auch Anwendungssoftware für den PC- Anwender.





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